Schon ziemlich lange standen die alten Erntekörbe meiner Urgroßeltern
bei uns in der Garage. Ich hatte aber schon länger Ideen, wie ich einen Tisch oder
einen Blumenständer daraus basteln könnte. Meine Nachbarin erinnert sich mit
Belustigung daran, weil zu diesem Zweck seit Januar eine Holzplatte bei uns im Flur
stand. Genau, stand!
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Samstag, 4. November 2017
Sonntag, 16. Juli 2017
Mein neuer Lieblingsplatz im Garten
Großes Glück hatte ich auf dem Flohmarkt: Ich
habe die hellblaue Tischdecke von Pip Studio und den Teppich von Maison du Monde
entdeckt.
Donnerstag, 29. Oktober 2015
In Kreuzberg isst man Königsberger Klopse
Meine Oma machte sie immer für meinen Opa, der aus Ostpreußen
stammte. Als Kind hasste ich die Tage, an denen es Königsberger Klopse gab. Das
lag wohl daran, dass meine Oma keine Sahne mag und so war die Sauce immer unwahrscheinlich
sauer. Und Kapern isst man als Kind ja auch nicht besonders gerne. Aber so
schmecken mir heute die Königsberger Klopse besonders gut:
1 Brötchen vom Vortag, 200 ml Milch
500g Kalbsgehacktes, 3 zerkleinerte Sardellen, 1 Zwiebel, 1
Ei, Salz und Pfeffer, Paprikapulver, 1 Esslöffel Senf
Das Brötchen in Milch einweichen und ausdrücken. Die Zwiebel
schälen und fein hacken. Das Hack in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer,
Paprikapulver und einem Esslöffel Senf würzen. Das Brötchen, Ei, Zwiebel und
Sardellen zu der Hackmasse geben. Alles gut miteinander verkneten.
Mit feuchten Händen die Hackmasse zu gleich großen Klöpsen
formen.
Montag, 9. Februar 2015
1000km mit dem Sperrmüll unterwegs und Oma Almas Küchenbuffet erstrahlt in neuem Glanz
Letzten Sommer räumten wir
bei Oma und Opa den Dachboden und die Werkstatt auf. Oma hatte sich
endlich durchgesetzt: mein 94jähriger Opa musste seine Werkstatt aufgeben, „damit
das alte Gerümpel endlich mal wegkommt, Erwin!“.
Ich konnte dem alten Gerümpel allerdings
nicht widerstehen, wie so immer. Außerdem wollte ich sowieso schon seit langer
Zeit mein altes Klavier und das Küchenbuffet meiner Uroma in den Schwarzwald transportieren.
So fuhren mein Mann und ich also knapp 1000km mit einem ganzen Transporter
voller Sperrmüll Antiquitäten von ganz im Norden zu ganz im Süden.
Das erste Stück aus der
Sperrmüllsammlung möchte ich Euch jetzt gerne zeigen.
In Gemeinschaftsarbeit verhübscherten wir,
wie Aurelia sagt, das alte Küchenbuffet. Die Farbe war an vielen Stellen
nicht mehr schön, der Holzwurm hatte es sich gemütlich gemacht und leider ging beim
Transport eine der Glasscheiben kaputt. Erinnert Euch die ausgeblichene Malerei
auf der Glasscheibe nicht auch eher an ein Gesicht als an eine Lilie?
Der Holzwurm zog freiwillig aus, wurde
es ihm zu warm und trocken in unserer Wohnung. Eine freundliche neue Farbe
bekam der Schrank und Aurelia und ich hinterließen unsere Fingerabdrücke im
Inneren des Schranks als Erinnerung an unsere gemeinsame Pinselaktion.
Die kaputte Glasscheibe ersetzte ich
mit Kaninchendraht, damit meine kleinen Kostbarkeiten hinter Gitter sind. In
dem Schrank bewahre ich jetzt mein gesammeltes antikes Porzellan auf.
Als nächstes soll noch der Tisch im
Vordergrund, ein Sperrmüllfund, gestrichen und die 60er-Jahre Cocktailsessel neu
aufgepolstert werden. Dann ist unser kleines Gemütlichzimmer im Dachgeschoss
fertig.
Liebe Grüsse von Jasmin
Donnerstag, 5. Juni 2014
Die Hausbesichtigung beginnt! (Teil 1: Im Gästebad)
Hallo Ihr Lieben,
beginnen wir endlich mit der Hausbesichtigung.
Wir wohnen ja jetzt schon eine Weile in dem kleinen gelben Haus im Schwarzwald
und noch immer ist nicht alles eingerichtet. Aber langsam wird es.
Fangen wir doch einfach im Gästebad (das
ist nämlich gleich rechts, kommt man zu Haustür herein) oder im „powder room“ an,
klingt irgendwie schöner. Warum nur ist die deutsche Sprache immer so eindeutig und
verschönt nichts?
Und da seht ihr mich beim Fotografieren:
Und da seht ihr mich beim Fotografieren:
Der Handtuchhalter war erst nur ein
Provisorium, aber mittlerweile gefällt er uns so gut, dass er bleibt. Einfach ein
Geschenkband um eine Obstkiste gewickelt und mit einem Nagel an der Wand
befestigt, schon fertig. In der grossen Nivea-Jubiläumsdose kann man prima
Sachen verschwinden lassen, die auf den ersten und auch auf den zweiten Blick nicht
zu sehen sein sollen.
Die Sammlung aus Steinen/Fossilien
stammt noch von unseren Wanderungen auf dem Berg Jebel Hafeet aus Abu Dhabi.
Frische Blumen müssen auch im
Badezimmer sein.
Ohne meine Lieblingsdüfte der Serie Aqua
Allegoria von Guerlain kann ich nicht. Da sie leider immer zu schnell
verfliegen, gibt es aus den Miniaturflakons schnellen Nachschub.
Schöne Kerzenleuchter (antik und
versilbert) werten das sonst eher schäbige Bad auf und machen es dann doch zu
einem „schäbig-schicken“ Bad.
Dann gibt es noch die Ente, die die
Finger unserer beiden Töchter wieder sauberschrubbt.
In dem Flechtkorb an der Wand werden
Zeitschriften aufbewahrt (mit Kindern ist manchmal der einzig ruhige Ort zum
Lesen das Klo).
Nur die Lampe über dem Spiegel stört mich noch: Zu gross, zu viel milchiges Glas, komische Form. Aber sie hing schon drin und bevor es gar kein Licht gibt, bleibt sie erstmal hängen. Mir schwebt allerdings so etwas wie diese hier vor:
Gefunden habe ich die Wandlampe Millie auf loberon.de. Hübsch, oder?
Bis bald und liebe Grüsse von Jasmin
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