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Freitag, 25. November 2016

Vor dem ersten Advent müssen wir noch schnell unsere Herbstdeko aufessen: Es gibt gefüllte Kürbisse

Hoppla, am Sonntag ist schon der erste Advent und wir müssen noch die Herbstdeko von unserem Küchenfenster abnehmen. Wir wollen doch dieses Jahr am Lebendigen Adventskalender von Tiengen teilnehmen und am 3. Dezember unser Fenster öffnen!
 


Die Maiskolben und die getrockneten Kräuter hängen noch. Und in der Waagschale liegen die Kürbisse unter einer Schicht gesammelter Tannenzapfen. Die Kürbisse werden schnell ausgehöhlt und mit Hack gefüllt. So geht’s:

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kunterbunte Herbstdeko mit Mais

Meist schaffe ich es nicht, Mais oder Weizen oder andere Herbstdeko zu pflücken, die Landwirte sind immer schneller als ich. Für mich beginnt die Erntezeit im September, denn dann finden die ganzen Erntefeste statt. Wie ich aber die letzten Jahre feststellen musste, wird schon im August geerntet. Da bin ich allerdings noch auf Sommer aus und und mir steht nicht der Sinn danach, sonnengelbe Kornähren zu ernten. Diesmal hat es aber geklappt. Auf meinem Weg zur Bahn fahre ich mit dem Fahrrad an vielen Maisfeldern vorbei. Und da habe ich auf dem Rückweg ein paar Maiskolben geklaut.


Wir haben es gerne bunt. Es wird viel gemalt und bemalt. Jetzt haben wir Mais bemalt.

Samstag, 1. Oktober 2016

Viel Rote Beete am Wochenende: Rote Beete-Suppe mit Kokosmilch und Rote Beete-Karotten-Ingwersaft

Vor Jahren haben wir uns zu Weihnachten einen Entsafter gewünscht. Wir vermissten die frischgepressten Säfte, die man in den Emiraten an jeder Straßenecke und in jedem Supermarkt (oder Hypermarkt wie sie da hießen, es war ja alles überdimensional groß) kaufen konnte. Das Christkind aka die Schwiegereltern hatten Einsehen und schenkten uns einen Entsafter.
Leider stand der Entsafter die letzten Jahre im Keller. Wir hatten ihn noch nicht einmal ausgepackt, die Aufkleber vom Umzug waren noch dran. Die Hürde war einfach zu groß, ihn auszupacken und hochzuholen. Und nach dem Saftmachen wieder sauber zu machen und in den Keller zu räumen. Und in der Küche gab es keinen Platz. Der Entsafter war groß, mein Mann hatte den Entsafter ausgesucht. Und ein Mann sucht natürlich ein Profi-Gastronomiegerät aus, der macht keine halben Sachen. 


Doch nun war es soweit. Die Küche hatte ich ein wenig ausgemistet, von unserem Flohmarktbesuch habe ich Euch ja schon hier berichtet. Es gab wieder Platz. Oliver holte den Entsafter aus dem Keller. Wir kauften Rote Beete, Äpfel, Ingwer, Limetten und Karotten und Oliver machte einen super leckeren Saft daraus.

Samstag, 24. Oktober 2015

Wer hat den dicksten Kürbis? Die Höchenschwander Strohskulpturen und eine Kürbissuppe




Alle zwei Jahre findet der Höchenschwander Strohpuppenwettbewerb statt. Letztes Wochenende haben wir diese Kunstwerke bestaunt. Und was meint ihr, wer der diesjährige Gewinner war?

Montag, 28. September 2015

Basteln im Herbst: Wir bemalen Blätter



Es wird herbstlich in unserem Haus: Wir haben Blätter gesammelt, gepresst und getrocknet, dann einfach weiß bemalt. Mit Malerkrepp an das Küchenfenster geklebt und die Laternen aus dem Kindergarten dazu gehängt.


Auch der Esstisch hat etwas Herbstschmuck bekommen. Maiskolben liegen auf dem Zuckertablett und die letzten Schnittblumen des Sommers stehen in der Vase. Die Bohnen sind aufgefädelt und trocknen am Fenster. Daraus wird am ersten so richtig stürmischen Tag ein typisch friesisches Gericht gekocht: Updrögt Bohnen


Die Poster, die ihr im Hintergrund seht, sind aus dem Salvador Dali Museum in Figueres, das wir in unserem Sommerurlaub besichtigt haben. Leider wollten die kleinen Poster in keinen Standardrahmen passen. Da sie nur 3Euro50 gekostet haben, wollte ich sie nicht extra rahmen lassen. Den Rahmen habe ich dann einfach aus Draht gebogen.


Den Kerzenständer aus Beton haben Aurelia und ich im letzten Sommer betoniert, als ich mit ihr für ein Bauprojekt ein kleines Muster in unserer Küche gegossen habe und noch ein bisschen Beton übrig war.


Einen bunten Herbst wünscht Euch Jasmin

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Blumenkohl-Kartoffel-Gratin oder „Was stinkt denn hier so?“

„Bäh, was stinkt das denn hier so?“ „DAS esse ich nicht!“, war unser gaumenfreuden-experimentierlustiges Mädchen am meckern.
Der Herbst ist Auflaufzeit. Und tatsächlich roch es sehr streng in unserer Küche. Als in der Schweiz arbeitendes Nordlicht wird natürlich Appenzeller Käse über den Auflauf gerieben. Nase zu und geniessen! Lecker und vegetarisch.

Blumenkohl-Kartoffel-Gratin für vier Personen
1 Päckchen Blätterteig aus der Kühltheke, 1kg Blumenkohl, 500g Kartoffeln
3 Knoblauchzehen, Muskatnuss gemahlen, Salz und Pfeffer
250ml Schlagsahne, 250ml Geflügelfond, 100g Appenzeller Käse
Den Backofen auf 180° vorheizen.
Blumenkohl waschen, die Röschen vom Strunk schneiden und in Salzwasser garen, bis er bissfest ist. Kartoffeln schälen, in Salzwasser kochen, anschliessend in dünne Scheiben schneiden.
Geflügelfond, Sahne und Muskatnuss aufkochen und etwa 5 Minuten einkochen lassen. Knoblauch schälen und in die Sauce pressen. Salzen und pfeffern. Den Käse fein reiben.
Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen, mit dem Blätterteig auskleiden. Blumenkohl und Kartoffeln in die Form schichten.
Die Fond-Sahne-Mischung darübergiessen und den Käse darüberstreuen. Den Gratin etwa 25 Minuten goldbraun backen.





Die schönen Herbstblätter habe ich gestern in meiner Mittagspause im  botanischen Garten Zürich fotografiert.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Eine Kastanienkette für die kleine Waldfee


Die kleine Waldfee und ich haben gebastelt. Eine hübsche herbstliche Kastanienkette. Die kleine Waldfee bohrte die Löcher in die Kastanien (mit dem Holzbohrer Grösse 5) und ich fädelte das Samtband hindurch (mit einer grossen Stopfnadel). Nach jeder Kastanie einen Knoten gemacht und schon waren unsere Ketten fertig.
  
 

Holla die Waldfee!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Zwiebelkuchen und Federweisser

Hmm, sagte ich schon, dass ich den Herbst mag? Jetzt zwiebelt und perlt es wieder! Erst werden Tränen beim Zwiebelschälen vergossen, dann Lachtränen nach dem 3. Gläschen Federweisser!
Soll es schnell gehen, hole ich für den Zwiebelkuchen einen Mürbeteig zum Ausrollen aus der Kühltheke, habe ich Zeit und meine Freundinnen zu Besuch, dann wird der Zwiebelkuchen natürlich selbst gemacht und die Zeit, wenn die Hefe aufgeht, mit dem Federweisser überbrückt!
Der Zwiebelkuchen in unserer Familie ist ein richtiger Kuchen, und deftig, keine schicke Quiche oder ein leichter Flammkuchen. Meine Oma machte ihn schon so und Opa musste dafür kiloweise Zwiebeln schälen. Diese Tradition versuche ich noch an meinen Schatz weitergeben…





Zwiebelkuchen für vier Personen
Teig:250g Mehl, 20g Hefe, 1 Tasse lauwarme Milch, 50g Butter, Salz
Füllung: 3 Eier, 1kg Zwiebeln, 200g durchwachsener Speck, 175g saure Sahne, 1 Teelöffel Kümmel, 125g geriebener Appenzeller Käse, Slaz und Pfeffer
Backofen auf 200°C vorheizen.
Hefeteig bereiten, ausrollen und eine gefettete Auflaufform damit  auskleiden.
Für die Füllung Zwiebeln abziehen und klein hacken. Den Speck würfeln. Den Speck in einer großen Pfanne anbraten, die Zwiebeln hinzufügen und glasig werden lassen. Vom Herd nehmen, die saure Sahne und den Kümmel unterrühren, salzen und pfeffern. Die Zwiebelmasse auf den Teig geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
45 Minuten bei 200°C backen.

In diesem Sinne, Prost und Guten Appetit!

Donnerstag, 18. September 2014

Erntezeit

Der Sommer scheint nun wirklich vorbei zu sein. Die Traurigkeit ist aber schnell verflogen, freuen wir uns doch nun auf den Herbst: auf Spaziergänge im raschelnden Laub, das Sammeln von Nüssen, das Gefühl, wenn sich das erste Mal wieder kuscheliger warmer Strick um den Hals schmiegt, auf wärmenden aromatisierten Schwarztee und vieles mehr.
Zunächst bedeutet der Herbst Erntezeit in unserem kleinen Garten.




Unser kleiner Pfirsichbaum hat sich diesen Sommer komplett verausgabt: Es hingen 35 leckere Pfirsiche daran. Die haben uns einen Nachmittag die Kaffeetafel als leckerer Pfirsichquarkkuchen versüsst.
 
Pfirsich-Quarkkuchen
150g Vollkornmehl, 125g weiche Butter, 125g Zucker, 1 Teel. Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier
1kg reife Pfirsiche, 200g Quark (40%), 50g Zucker, 1 Ei
Den Backofen auf 180° vorheizen.
Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker verrühren. Butter und Eier unterrühren. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen zu einem Kreis.
Pfirsiche waschen, entkernen und in Scheiben schneiden, auf den Teig geben.
Quark, Zucker und Ei verrühren, über die Pfirsiche gießen. Die Ränder vom Teig etwas hochklappen.
Bei 180 Grad ca. 30Minuten backen.



Die restlichen Pfirsiche sind eine leckere Verbindung mit einer scharfen Kürbissuppe eingegangen. Und da ich im Herbst nicht genug von Kürbissuppe bekommen kann, gab es auch noch eine mit Äpfeln und Walnüssen, ist ja schliesslich Herbst.
Sehr zum Leidwesen meines Manns, oder kann man diese Kürbissuppenaversion auf alle Männer übertragen? Wie ist es bei Euch? Am Freitag hörte ich ein Gespräch zwischen zwei Arbeitskollegen mit:
„Heute habe ich mir in der Nooba ein warmes Mittagessen bestellt.“
„Warum das denn?“
„Zu Hause gibt es etwas, dass ich nicht so gerne mag.“
„So, was denn? Kannst Du dann denn nicht etwas selber kochen?“
„Nee, meine Freundin kocht Kürbissuppe und da gibt es den grössten Ärger, wenn ich nicht mitesse!“
Also, Schatz, Du bist nicht allein, vor allem, wenn Du die Reste heute Mittag im Büro essen musst! Deine Kollegen werden mit Dir fühlen!



Kürbis-Pfirsich-Suppe
1 Hokkaido-Kürbis, 3 kleine Pfirsiche, 1 Zwiebel
100ml Weißwein, 900ml Gemüsebrühe, 100ml Sahne
2 Knoblauchzehen, 1 rote Chilischote
Butter zum Braten, Salz und Pfeffer
Den Kürbis schälen, die Kerne sowie das faserige Innere mit einem Esslöffel herausschaben. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein hacken. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili längs halbieren, Kerne entfernen und in feiner Streifen schneiden.
Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Chili in Butter anschwitzen, mit Weisswein ablöschen. Kürbis zugeben und die Gemüsebrühe angießen. Pfirsich waschen, entsteinen, klein schneiden und zur Suppe geben, einen Pfirsich für die Garnitur zur Seite legen. Die Suppe aufkochen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 30-40 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz abschmecken.
Für die Garnitur die Pfirsichwürfel in Butter kurz anschwitzen, die Sahne halbsteif schlagen.
Suppe mit den Pfirsichwürfeln und der Sahne garnieren und servieren.

Kürbis-Apfel-Suppe
1 Hokkaido-Kürbis, 2 süssaure Äpfel
1l Gemüsebrühe, 1 Zwiebel, 1 kleines Stück Sellerie, 1 kleines Stück Ingwer
200g geräucherte Speckwürfel, 50g Walnüsse, ½ Bund Petersilie
Butter zum Braten, Salz und Pfeffer
Den Kürbis schälen, die Kerne sowie das faserige Innere mit einem Esslöffel herausschaben. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel häuten, Ingwer schälen und fein hacken. Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden.
Kürbis, Apfel, Zwiebel, Ingwer und Sellerie in Butter anbraten, bis eine braune Kruste entsteht. Die Gemüsebrühe angießen. Die Suppe aufkochen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz abschmecken.
Für die Garnitur die Walnüsse grob hacken und mit den Speckwürfeln in Butter bräunen. Die Petersilie klein schneiden und bis auf ein paar Blätter zur Suppe geben.
Suppe mit den Walnuss- und Speckwürfeln garnieren und mit den Petersilieblättern bestreut servieren.



Und die Samen für den nächsten Frühling trocknen auch schon im Keller!