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Samstag, 5. August 2017

Jochelbeerkuchen mit Vanillepudding

Da habe ich als Nordlicht im Schwarzwald etwas dazugelernt: Das, was ich in unserem Garten drei Jahre lang für eine schwarze Stachelbeere hielt, ist in Wirklichkeit eine Jochelbeere.


So heißt sie hier im Süden. Es ist eine Kreuzung aus einer schwarzen Johannisbeere und einer Stachelbeere und heißt auch Jostabeere, der Name ist einfach zusammengesetzt aus den ersten beiden Silben der Ursprungspflanzen.

Sonntag, 16. Juli 2017

Mein neuer Lieblingsplatz im Garten


Heute habe ich meinen neuen Lieblingsplatz im Garten bezogen. Die Gartenstühle sind noch von meinen Großeltern. Und die haben sie ihrerseits schon von meiner Uroma bekommen.


Großes Glück hatte ich auf dem Flohmarkt: Ich habe die hellblaue Tischdecke von Pip Studio und den Teppich von Maison du Monde entdeckt.

Donnerstag, 25. August 2016

In Ferienstimmung: Lavendel vor der Haustür

Heute wird gegärtnert! Feierabend gemacht und diese Palette mit echtem Lavendel gekauft. 24 (!) Pflänzchen werden heute noch gepflanzt.



Wohoo! Also schnell in die Gartenschuhe geschlüpft und raus bevor der nächste Regenguss kommt.

Donnerstag, 28. April 2016

Typisch Norddeutsch: Updrögt Bohnen

Plötzlicher Wintereinbruch im Frühling, es schneit bei uns. Da kann ich ja meine getrockneten Bohnen aus dem Keller holen, um „Updrögt Bohnen“ daraus zu kochen, denn im Sommer schmeckt dieses Gericht nicht.




Updrögt Bohnen ist ein typisch norddeutsches Gericht. Um das kennenzulernen, muss man ganz weit in den Norden fahren, nämlich nach Ostfriesland. Den ganzen Herbst über hatten die Bohnen vor dem Esszimmerfenster getrocknet (Basteln im Herbst: Wir bemalen Blätter). Weihnachten machte ich Platz für die Weihnachtsdeko und lagerte die Bohnen im Keller. Und schon waren sie aus den Augen und damit aus dem Sinn. Naja, so ganz nicht, ich sah die Bohnen immer unten im Keller liegen und dachte jedes Mal bei mir, am Samstag gehst Du zum Metzger und kaufst geräucherten Speck und Kochwürste… Aber dabei blieb es dann auch. Bis auf heute. Speck und Würstchen hatte ich gekauft, Kartoffeln lagerten noch im Keller: Los ging’s!

Samstag, 16. April 2016

Frühling drinnen und draußen

Der Frühling hält Einzug bei uns. Drinnen und draußen.



Auch dieses Jahr wächst es wieder in unserem kleinen Garten. Einige Samen haben wir vom letzten Jahr selber gezogen. Schön beschriftet lagen die Samenschächtelchen im Keller: Die Radieschen und Erbsen, die Bohnen und der Kürbis.

Sonntag, 19. April 2015

Süß und bitter haben sich gern: Möhren-Soufflé mit Löwenzahn


Die Frühlingssonne lässt den Löwenzahn auf dem Rasen sprießen. Bevor ich ihn aussteche, wird er doch lieber gegessen. Zwei, die sich richtig gerne haben: Süße Möhren und bitterer Löwenzahn!



Für vier Personen:
Soufflé: 400g Möhren, 2 Eier, 1 Esslöffel Butter, 1 Esslöffel Mehl, 50ml Schlagsahne, 100ml Mineralwasser, Rapsöl, Salz und Pfeffer
Butter und Paniermehl für die Soufflé-Förmchen
Salatdressing: Balsamicoessig, Olivenöl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (keine Umluft! Sonst machen die Soufflés einfach nur pffffff und sacken in sich zusammen) vorheizen. Auf das Backofengitter eine mit heißem Wasser gefüllte Auflaufform stellen.
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren und kurz anschwitzen. Mehlschwitze vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und Möhren darin andünsten. Mit Mineralwasser ablöschen und mit Deckel fünfzehn Minuten kochen.
Mehlschwitze unter Rühren zu den Möhren geben, pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.
Eier trennen. Eigelb, Sahne und ausgekühlte Möhren verrühren. Eiweiß steif schlagen und behutsam unter die Möhrenmasse heben. Soufflé-Förmchen buttern und mit Paniermehl ausstreuen. Die Möhrenmasse hineinfüllen und die Förmchen im Wasserbad 40 Minuten garen.


In der Zwischenzeit in den Garten gehen und Löwenzahn pflücken :o)
gut waschen und trocknen.

Balsamicoessig, Öl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren und auf den Löwenzahn träufeln.


Wer mag, kann natürlich auch einen anderen Salat zum Soufflé essen! Mein Schatz z.B. isst keine Blumen!
Jasmin

Donnerstag, 18. September 2014

Erntezeit

Der Sommer scheint nun wirklich vorbei zu sein. Die Traurigkeit ist aber schnell verflogen, freuen wir uns doch nun auf den Herbst: auf Spaziergänge im raschelnden Laub, das Sammeln von Nüssen, das Gefühl, wenn sich das erste Mal wieder kuscheliger warmer Strick um den Hals schmiegt, auf wärmenden aromatisierten Schwarztee und vieles mehr.
Zunächst bedeutet der Herbst Erntezeit in unserem kleinen Garten.




Unser kleiner Pfirsichbaum hat sich diesen Sommer komplett verausgabt: Es hingen 35 leckere Pfirsiche daran. Die haben uns einen Nachmittag die Kaffeetafel als leckerer Pfirsichquarkkuchen versüsst.
 
Pfirsich-Quarkkuchen
150g Vollkornmehl, 125g weiche Butter, 125g Zucker, 1 Teel. Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier
1kg reife Pfirsiche, 200g Quark (40%), 50g Zucker, 1 Ei
Den Backofen auf 180° vorheizen.
Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker verrühren. Butter und Eier unterrühren. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen zu einem Kreis.
Pfirsiche waschen, entkernen und in Scheiben schneiden, auf den Teig geben.
Quark, Zucker und Ei verrühren, über die Pfirsiche gießen. Die Ränder vom Teig etwas hochklappen.
Bei 180 Grad ca. 30Minuten backen.



Die restlichen Pfirsiche sind eine leckere Verbindung mit einer scharfen Kürbissuppe eingegangen. Und da ich im Herbst nicht genug von Kürbissuppe bekommen kann, gab es auch noch eine mit Äpfeln und Walnüssen, ist ja schliesslich Herbst.
Sehr zum Leidwesen meines Manns, oder kann man diese Kürbissuppenaversion auf alle Männer übertragen? Wie ist es bei Euch? Am Freitag hörte ich ein Gespräch zwischen zwei Arbeitskollegen mit:
„Heute habe ich mir in der Nooba ein warmes Mittagessen bestellt.“
„Warum das denn?“
„Zu Hause gibt es etwas, dass ich nicht so gerne mag.“
„So, was denn? Kannst Du dann denn nicht etwas selber kochen?“
„Nee, meine Freundin kocht Kürbissuppe und da gibt es den grössten Ärger, wenn ich nicht mitesse!“
Also, Schatz, Du bist nicht allein, vor allem, wenn Du die Reste heute Mittag im Büro essen musst! Deine Kollegen werden mit Dir fühlen!



Kürbis-Pfirsich-Suppe
1 Hokkaido-Kürbis, 3 kleine Pfirsiche, 1 Zwiebel
100ml Weißwein, 900ml Gemüsebrühe, 100ml Sahne
2 Knoblauchzehen, 1 rote Chilischote
Butter zum Braten, Salz und Pfeffer
Den Kürbis schälen, die Kerne sowie das faserige Innere mit einem Esslöffel herausschaben. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein hacken. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili längs halbieren, Kerne entfernen und in feiner Streifen schneiden.
Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Chili in Butter anschwitzen, mit Weisswein ablöschen. Kürbis zugeben und die Gemüsebrühe angießen. Pfirsich waschen, entsteinen, klein schneiden und zur Suppe geben, einen Pfirsich für die Garnitur zur Seite legen. Die Suppe aufkochen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 30-40 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz abschmecken.
Für die Garnitur die Pfirsichwürfel in Butter kurz anschwitzen, die Sahne halbsteif schlagen.
Suppe mit den Pfirsichwürfeln und der Sahne garnieren und servieren.

Kürbis-Apfel-Suppe
1 Hokkaido-Kürbis, 2 süssaure Äpfel
1l Gemüsebrühe, 1 Zwiebel, 1 kleines Stück Sellerie, 1 kleines Stück Ingwer
200g geräucherte Speckwürfel, 50g Walnüsse, ½ Bund Petersilie
Butter zum Braten, Salz und Pfeffer
Den Kürbis schälen, die Kerne sowie das faserige Innere mit einem Esslöffel herausschaben. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel häuten, Ingwer schälen und fein hacken. Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden.
Kürbis, Apfel, Zwiebel, Ingwer und Sellerie in Butter anbraten, bis eine braune Kruste entsteht. Die Gemüsebrühe angießen. Die Suppe aufkochen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz abschmecken.
Für die Garnitur die Walnüsse grob hacken und mit den Speckwürfeln in Butter bräunen. Die Petersilie klein schneiden und bis auf ein paar Blätter zur Suppe geben.
Suppe mit den Walnuss- und Speckwürfeln garnieren und mit den Petersilieblättern bestreut servieren.



Und die Samen für den nächsten Frühling trocknen auch schon im Keller!

Samstag, 19. Juli 2014

Der Sommer ist zurück mit einem himmlischen Dessert

Hurra! Der Sommer ist zurück. Kurz haben wir ihn vermisst, doch schon ist er wieder da. Die paar Tage Regen haben unserem Garten gutgetan, jetzt ist Erntezeit.

Die Minze ist schon fast einen Meter hoch und wandert deshalb schleunigst in den Tee.


Aus den Erdbeeren machen wir eine leckere Quarkspeise, angelehnt an ein Rezept, dass ich in der Brigitte gefunden habe. Erinnert ein wenig an die gute alte Philadelphia-Torte, aber im Jahr 2014 lecker mit Erdbeere und Limette.
Wer erinnert sich noch an Mamas Löffelbiskuit mit Philadelphia-Frischkäse und Mandarinen aus der Dose? Lecker ist es allemal!



Erdbeer-Limetten Quarkspeise

Für zehn Portionen:

500 Gramm Erdbeeren
250 Gramm Quark
200 Gramm Frischkäse
80 Gramm Zucker
100 Gramm Löffelbiskuit
40 Gramm Butter
2 EL Milch
2 Limetten


Zerbröselte Löffelbiskuits und geschmolzene Butter mit Milch auf 10 Gläser verteilen und etwas andrücken.
Erdbeeren halbieren oder vierteln. Etwa 350 g Erdbeeren auf den Bröselboden geben.
Schale einer Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Quark, Frischkäse, Zucker, Limettensaft und Limettenschale verrühren.
Creme auf die Erdbeeren geben und glatt streichen. Restliche Erdbeeren mit etwas Zucker pürieren und auf die Creme geben.
Die zweite Limette in Scheiben schneiden und auf das Erdbeerpürree geben. Kaltstellen.



Mmh, so schmeckt Sommer!