Posts mit dem Label Ausflüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausflüge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 24. Oktober 2015

Wer hat den dicksten Kürbis? Die Höchenschwander Strohskulpturen und eine Kürbissuppe




Alle zwei Jahre findet der Höchenschwander Strohpuppenwettbewerb statt. Letztes Wochenende haben wir diese Kunstwerke bestaunt. Und was meint ihr, wer der diesjährige Gewinner war?

Mittwoch, 12. November 2014

Kaiserwetter, Aachen und der Bahnstreik

Der Zug ruckelt den Rhein entlang. Die klischeehaften Klicks des Japaners, der Burg und Weinrebe auf jedem Hügelchen fotografiert, irritieren etwas, aber so werde auch ich auf die Landschaft draussen aufmerksam. Aus dem Zugfester schauend, die Loreley suchend, denke ich an mein schönes Wochenende in Aachen zurück, immer wenn die Müdigkeit es zulässt.
Meine Freundin feierte ihren 40. Geburtstag. Wir haben beide in Aachen studiert und so war es nicht nur ein Besuch, sondern auch eine Reise, auf der ich in vielen Erinnerungen schwelgen konnte.
Einfach war es dieses Wochenende nicht nach Aachen zu kommen, streikte doch die Bahn. Der Zug aus Zürich war hoffnungslos überfüllt, aber ich hatte Glück: Der Herr vor mir hatte zwei Sitzplätze reserviert und für einen Kaffee trat er mir einen ab. Mit Buch, Strickzeug und Laptop bedacht, sass ich also gut ausgerüstet in einem Zug, der nicht bestreikt wurde. Leider währte die Freude nicht lange. Die Fahrt endete in Freiburg, der Zug hatte einen technischen Defekt. Am Gleis gegenüber fuhr ein Zug gen Norden, irgendein Zug fuhr immer irgendwohin, und so näherte ich mich Aachen. Es war Freitagnachmittag, die meisten Leute waren ziemlich entspannt. Man saß zusammen im Bordrestaurant beim Kaffee, später beim Prosecco. Der Junggeselle im rosa Häschenkostüm, der seinen Junggesellenabschied in Hamburg feiern statt im Regionalexpress nach Mainz sitzen wollte, trug zur allgemeinen Erheiterung bei.
Abends kam ich in Aachen an und konnte mit meiner Freundin reden, Rotwein trinken, Schweizer Schokolade essen, einfach schön. Am nächsten Morgen frühstückten wir im Café Liege. Quälte man sich in der Studienzeit um elf aus dem Bett und wunderte sich, nie einen Platz zu bekommen, so war es morgens um halb zehn richtig leer und wir konnten das leckere Frühstück „l’Anglais“ geniessen.



Ich machte meine Freundin den ganzen Vormittag nervös, weil ich am Tag zuvor auf einem Blog eine neue Kurzhaarfrisur entdeckt hatte, die es mir schwer angetan hatte. So ging meine Freundin kurzerhand mit mir zu ihrem Stammfriseur Tobias, der aber leider auch für Binchens Freundin keine Zeit hatte. Wir fragten von Friseur zu Friseur, aber am Samstagvormittag hat kein Friseur einen Termin frei. Bei einem Radler Im Goldenen Schwan mussten wir verschnaufen.
Am Goldenen Schwan hängen viele schöne Erinnerungen. Wenn unsere Eltern früher im Studium zu Besuch waren, aßen wir dort mit ihnen den rheinischen Sauerbraten. Abends zuvor tranken wir noch mit unseren Freunden Kölsch im hinteren Teil und tanzten Knotentanz auf Musik, die wir selbst mitbrachten. Meine Freundin feierte später sogar ihre Hochzeit dort. 



Die Schokonuss-Weichprinten und die Bruchprinte für die Sauce zum Aachener Sauerbraten kauften wir bei Drouven, die Marzipanprinten für meine Nachbarin Monika, eine Exilaachnerin im Schwarzwald und -da konnte ich nicht wiederstehen- die beschwipsten Printen bei Nobis. Printen kaufen ist eine Wissenschaft!




Ein Bummel durch die Körbergasse hoch zum Dom und Rathaus, dann fand ich einen Friseur, der tatsächlich noch einen Termin frei hatte: Schnipp Schnapp vielen die Haare. Ich bin jetzt nur gespannt, was mein Mann und meine Töchter dazu sagen, wenn ich gleich nach Hause komme.









Abends gab es ein schönes Geburtstagsfest. Die Mama meines Patenkindes und ehemalige WG-Zimmergenossin war auch dabei und der Sekt leerte sich wie in alten Tagen. Nur die Themen haben sich verschoben: Von „ruft er an oder nicht“ und „hast Du schon Mechanik gelernt“ zu „Lisa ist jetzt fast trocken und „Jan hat seine ersten Schultage gut überstanden“. Eines hat sich aber nicht geändert: Meine neuen Booties wurden stolz gezeigt. Aachen ist immer noch die beste Stadt Deutschlands, um Schuhe zu kaufen! Besonders, wenn das Lieblingsschuhgeschäft 30% auf alle Schuhe gibt!


 Also, einen Klenkesgruss aus der Kaiserstadt mit Kaiserwetter an diesem Wochenende! Sabine und Simone, es war so schön, Euch dieses Wochenende wieder zu sehen!

Mittwoch, 24. September 2014

Wandern auf dem Stanserhorn

Der Höhepunkt zuerst: Nachdem wir das erste Stück gemütlich mit der alten Seilbahn den Berg hochgetuckelt ist, stiegen wir um in die weltweit einzigartige CabriObahn. Schon bläst der Wind um die Ohren. Eine tolle Aussicht hat man von dort oben! Wer etwas weniger mutig ist und an Höhenangst leidet, findet natürlich auch unten in der Kabine Platz.


Oben angekommen wollten wir erst den Gipfel erklimmen: Das dauerte sagenhafte 2 Minuten. Hier oben kann man die Aussicht in Ruhe geniessen und auf Schautafeln erfahren, wohin man gerade blickt. Z.B. bis zum Schwarzwald. Schön ist die Aussicht in diese Richtung, sonst gucken wir immer andersherum: Bei guter Sicht sehen wir in weiter Ferne die Alpen.


Dann geht es den Berg hinunter, ganze 679 Höhenmeter. Das erste Stück ist ein wenig steil, doch mit Wanderschuhen auch für eher ungeübte Bergwanderer zu meistern, wenn man eine gewisse Grundkondition hat. Meine Knie fingen nach einer Stunde Abstieg an zu zittern. Auf einem Drittel des Weges legten wir eine Pause ein, mit Apfelmost und deftiger Wurst.


Danach wieder ein bisschen über den Ächerlipass gewandert und schon hatten wir uns das Mittagessen auf der Gummenalp verdient. Noch ein kurzer Abstieg und den Rest des Weges liessen wir uns müde, aber glücklich, mit der Luftseilbahn von Wirzeli hinunter nach Dallenwil bringen.