Montag, 27. Juli 2015

Liebster Award - Frau Gold hat mich lieb!


Liebe Frau Gold,


vielen Dank für die Nominierung! Ich habe mich sehr gefreut und muss sagen, dass ich es so toll finde, dass wir uns nach all den Jahren hier im Netz wiedergetroffen haben. Zunächst einmal eine riiiiiieeeeesengrosse Entschuldigung dafür, dass es so lange gedauert hat, bis ich Deine Fragen beantworten konnte. Ich steckte mitten in der Abgabephase für ein Projekt und habe einfach nichts anderes mehr machen können. Nun ist es aber endlich soweit. Jetzt bin ich gespannt, was Du wissen möchtest:

1. Was machst du bei Regenwetter?
Bei warmem Sommerregen sitze ich am liebsten auf unserer überdachten Terrasse und lausche dem Prasseln des Regens, tagsüber gerne mit einem Tee, abends lieber mit einem Glas Wein.

2. Welches Bastelmaterial geht dir nie aus?
Leere Toilettenpapierrollen :o)

3. Welche Tätigkeit im Haushalt magst du gar nicht?
Putzen im Besonderen und Allgemeinen.

4. Welche Blumen stehen in deiner Vase?
Wiesenblumen, die ich auf dem Heimweg pflücke.


5. Welches Geräusch in deinem Haus magst du gerne?
Stille :o) Das kommt so selten bei uns vor!

6. Welchen Kuchen backst du am liebsten?
Ehrlich gesagt, backe ich gar nicht so gerne, lieber koche ich, weil ich da mehr experimentieren kann, allerdings liebe ich zurzeit Schwarzwälder Kirschtorte in allen Variationen.


7. Welche Musik hörst du gerne?
Schlager und Punk und alles, was dazwischen ist. Ich habe aber eine „Charts-Allergie“ und mag es lieber alternativ.

8. Welche Musik hörst du gerne mit deinem Kind (deinen Kindern)?
Auf dem Rückweg vom Gardasee wollte Aurelia die ganze Zeit „Mr. Brightside“ von den Killers hören. Und da das auch eine meiner Lieblingsbands ist, haben wir den Papa in den Wahnsinn getrieben.

9. Welchen Film könntest du immer wieder sehen?
Schon etwas älter, aber „Abgeschminkt“ könnte ich immer wieder sehen.

10. Nudeln? Kartoffeln? Oder Reis?
Nudeln.

11. Welche Tageszeit magst du am liebsten und warum?
Der frühe Abend, wenn die Sonne gerade untergeht und die Welt in ein tolles Licht taucht.

Ich nominiere

Anette von Schwarzwaldmaidli

und frage mich, ob wir noch mehr Blogs aus dem Schwarzwald zusammenbekommen. Das wäre schön. Auf Anettes Blog gibt es leckeres Süßes zu sehen und schöne Fotos von meiner neuen Heimat.

Anette, dies sind die Regeln für den Liebster Award. Er ist dazu gedacht, neue Blogs kennenzulernen.

- der Person danken, die Dich nominiert hat.
- 11 Fragen beantworten, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, gestellt hat.
- bis zu 11 Blogs nominieren, um sie bekannter zu machen.
- diese darauf hinweisen, dass sie nominiert wurden.
- 11 neue Fragen für die Nominierten erstellen.

Meine Fragen an Dich:
1. Dein Lieblingsplatz im Schwarzwald?

2. Wenn Du in einer Stadt Deiner Wahl leben dürftest, welche wäre das?

3. Womit startest Du in Deinen Tag?

4. Woher nimmst Du Deine Inspiration?

5. Was veränderte sich für Dich positiv durch Deinen Blog?

6. Was magst Du besonders an Deinem Blog?

7. Über was freust du Dich?

8. High Heels oder Wanderschuhe?

9. Wie sieht für Dich ein perfekter Tag aus?

10. Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, wohin würdest Du reisen und warum?

11. Wie bist Du zum bloggen gekommen?

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald in den Schwarzwald!
Jasmin

Montag, 6. Juli 2015

Kein Schnickschnack nur Erdbeermarmelade

Erdbeerzeit: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen…
Aurelia lernte, dass man angematschtes Obst nicht wegwerfen muss, sondern schaut, was gut ist und was weg kann. Danach teilte sie mit ihrer Schwester ihr neuerworbenes Wissen: „Teddy, alles was bäh ist, musst Du abschneiden, was mmmh ist, kannst Du essen!“ Außerdem amüsierte Aurelia sich sehr darüber, dass es eigentlich Erdbeerkonfitüre heißt.
Und so schön fruchtig sieht unser Frühstück mit Erdbeerkonfitüre ab heute aus:


Für 8 Gläser „kein Schnickschnack nur Erdbeermarmelade“ braucht ihr:
 
2kg Erdbeeren, 2kg Gelierzucker 1plus1, 1 Zitrone

Die Zitrone auspressen, Erdbeeren waschen und den Stiel entfernen. Pürieren und mit dem Zucker und Zitronensaft verrühren. Das Erdbeerpüree in einen großen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Ab dann noch 4 Minuten kochen lassen. Schraubverschlussgläser heiß ausspülen, die heiße Marmelade einfüllen und sofort verschließen. Den Topf ausschlecken!


Trotz unserer erdbeersüchtigen Kinder haben wir es geschafft, acht Gläser Marmelade herzustellen und es war sogar noch ein Erdbeerlikör drin.

Einen erdbeerenstarken Start in die Woche wünscht Euch Jasmin

Dienstag, 30. Juni 2015

Straff gespannt und lang gezogen: das Schnurtelefon

Aurelia wünschte sich ein eigenes Telefon und da ihr Papa Ingenieur ist, baute er gleich eins mit ihr. Sie hatte zwar eher an ein Handy gedacht, aber ein Schnurtelefon machte doch viel mehr Spaß. Selbst gebaut und ausprobiert, Aurelia möchte jetzt auch noch Erfinderin werden (neben Prinzessin, Tänzerin und Boxerin). Manchmal machen auch die pädagogisch sinnvollen Beschäftigungen den Kindern eine Freude!



Jetzt kann Aurelia durch unsere Hecke mit ihrer Freundin telefonieren.

Ich hier, wer da?
Eure Jasmin

Dienstag, 16. Juni 2015

Mama hat keine Zeit und wie Aurelia trotzdem das Fahrradfahren lernte

Lange versuchte ich, Aurelia das Fahrradfahren beizubringen. Bis vor kurzem schlingerte sie mit ihrem kleinen rosa Rad mit Stützrädern gegen alle Trägheitsgesetze um die Kurven, so dass mein Herz immer einen Aussetzer machte. Als ich es nicht länger mitansehen konnte, montierte ich an einem Tag im letzten Sommer die Stützräder ab und wollte mit ihr üben, ohne Stützräder zu fahren. Aurelia setzte sich aufs Rad und ich hielt sie fest, damit sie nicht umkippte. Nach einer Runde hatte sie keine Lust mehr. Da wir nie viel Zeit haben, blieb es bei diesem einen Versuch. Dann fuhr der Papa mit ihr auf einen grossen Parkplatz, aber sie wollte nicht ohne Stützräder fahren. In den Sommerferien versuchten Oma und Opa ihr das Fahrradfahren beizubringen, aber sie wollte einfach nicht. Irgendwann sagte sie, sie wolle gar kein Fahrradfahren lernen und Schwimmen im Übrigen auch nicht.


Dieses Jahr wurde Aurelia fünf. Ich sah in der Nachbarschaft die Dreijährigen mit ihren Rädern fahren und fing an, mir Vorwürfe zu machen: Aurelia könne kein Rad fahren, weil ich zu wenig Zeit hatte, waren doch die Mütter der anderen Kinder zu Hause und nicht berufstätig.
Aurelia fragte mich immer wieder , ob ich ihre Stützräder wieder montieren könne, weil sie mit dem Rad zum Kindergarten fahren wolle. Das wiederum wollte ich nicht und so wurde es wieder nichts mit dem Fahrradfahren. Dann schlossen wir einen Kompromiss: Ich kaufte ihr einen Roller und sie fuhr das ganze Frühjahr über damit zum Kindergarten. Dann und wann fragte ich sie, ob wir am Wochenende Fahrradfahren wollten, sie wollte nie. Und immer auch fehlte die Zeit.
 

Als die Omas jetzt da waren und im Garten werkelten, holte Aurelia auf einmal ihr Fahrrad aus der Garage. Oma fragte, ob sie Hilfe benötige. Nein, sie wolle ganz alleine Fahrradfahren. Und dann übte sie den ganzen Nachmittag. Abends kam ich zu spät nach Hause, Aurelia war schon im Bett, aber am nächsten Morgen wachte sie sehr früh auf und erzählte mir froh, dass sie jetzt Fahrradfahren könne. Es hat mich so glücklich gemacht, wie sie die erste grosse Hürde in ihrem Leben ganz alleine gemeistert hatte. Und wie stolz sie darauf war!


Natürlich wollte Aurelia mir auch gleich zeigen, wie toll sie Fahrradfahren konnte und jetzt hatte Mama Zeit. Das es früher Morgen war und wir beide im Nachthemd war egal, es zählte der Moment und wir fuhren eine Runde um den Block. Wer uns gesehen hatte, musste wohl denken, jetzt sind sie vollkommen übergeschnappt, aber nun hatten Mama und Aurelia Zeit füreinander und das zählte. Und ich habe gelernt, dass man nichts erzwingen soll. Aurelia hat das Fahrradfahren gelernt, als sie es für richtig hielt und nicht, als Mama oder die anderen es für richtig hielten. Und das es nicht wichtig ist, wieviel Zeit man hat, sondern dass man im richtigen Moment Zeit füreinander hat.

In die nächste Woche strampeln Eure Aurelia und Jasmin!